13.08.2015
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Einleitung: 

Die EZB sei hauptverantwortlich für die Schließung griechischer Banken nach dem Referendum im Juli. Hauptaufgabe der EZB sei es, Banken liquide zu halten, sie habe in der Krise aber das Gegenteil getan und damit die griechische Wirtschaft weiter destabilisiert. Für die EZB sei es ein Leichtes, die Schuldenkrise Griechenlands zu beenden, immerhin würde die Zentralbank jeden Monat für 60 Mrd. € Schulden anderer Euro-Länder aufkaufen. Doch die EZB sei von Marktradikalen dominiert und nutze die Krise, um den europäischen Wohlfahrtsstaat auf ein Minimum zu reduzieren.

Gäste: 

Harald Schumann, investigativer Journalist (Der Tagesspiegel), Buchautor ("Die Globalisierungsfalle", "Der globale Countdown") und Protagonist der Filme "Staatsgeheimnis Bankenrettung" und "Macht ohne Kontrolle"